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Huangshan - das Gelbe Gebirge in Anhui |
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Eine Wunderwelt aus Stein im Wolkenmeer
Huangshan bedeutet soviel wie "Gelbes Gebirge" und zählt zum UNESCO Weltnaturerbe. Seit Mai 2002 sind die beiden UNESCO-Welterbestätten Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in den Alpen und die Region Huangshan verschwistert und haben ein Abkommen unterzeichnet, um sich gegenseitig dabei zu unterstützen, diese einzigartigen Naturgebiete zu erhalten und gleichzeitig für den Tourismus zu öffnen.
Der höchste Gipfel ist der Lotusblütengipfel mit 1841 m über NN. Die Berge sind steil aufragend, schroff und ausgesetzt und weisen größtenteils bizarre Formen auf. Im Fels wachsen einzigartige Kiefern, von denen viele älter als 100 Jahre sind.
Die krummen, flach wachsenden Huangshan-Kiefern sind uns Europäern schon seit langer Zeit bekannt, denn sie werden seit ewigen Zeiten schon in der traditionellen chinesischen Tuschemalerei mit wenigen Pinselstrichen idealisiert. Einige Exemplare haben ein beträchtliches Alter erreicht und stehen unter besonderem Schutz - 54 von ihnen haben ihren eigenen persönlichen Pfleger und es wird eine tägliches Protokoll über sie geführt.
Die größte und eindrucksvollste der Huangshan Kiefern, der "Yingke Song" (Gastbegrüßungs-Kiefer) unter dem Jadefrauen-Gipfel, wird sogar rund um die Uhr bewacht.
Große Teile des Gelben Gebirges sind als Nationalpark geschützt und es sind nur traditionelle Bewirtschaftungsmethoden erlaubt.
Das Klima ist kühl und die Gipfel sind meistens von Wolken oder Nebel bedeckt, was den dort geernteten Teesorten ihren einzigartigen Geschmack verleiht und das Wachstum begünstigt.
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